3pl skalierbar aufstellen: lager und aufträge für viele auftraggeber

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Willem ten Asbroek · Veröffentlicht · 10:00Aktualisiert — Updated to link into the 3PL pillar published this quarter, and the multi-client billing paragraph reworked to match the activity-capture model described there.

Willem ten Asbroek, CEO von BizBloqs · 21. August 2024

Als 3PL leben Sie davon, für andere zu lagern, zu kommissionieren und zu versenden, oft für viele Auftraggeber gleichzeitig. Wer dabei wachsen will, braucht Abläufe, die mit der Menge mitgehen. Dieser Beitrag zeigt, wie Lagerverwaltung und Auftragsmanagement zusammen genau das leisten.

3PL kurz erklärt

Ein Unternehmen verkauft, ein anderes kümmert sich um Lager und Versand. Dieses Auslagern der Logistik an einen Dienstleister nennt man Third Party Logistics, kurz 3PL. Für Händler ist das Lager Outsourcing oft der Weg, schneller zu wachsen, ohne eine eigene Halle zu bauen. Für den 3PL Dienstleister heißt das: Er trägt die Verantwortung für fremde Ware und fremde Kunden. In Deutschland spricht man bei langfristigen Verträgen auch von Kontraktlogistik.

Wer sich in diesem Markt behaupten will, muss zwei Dinge gleichzeitig können: wachsen und dabei effizient bleiben.

Die Herausforderungen im 3PL-Geschäft

Logistikdienstleister kämpfen mit denselben Fragen, egal wie groß sie sind:

  • Schwankende Mengen. Die Nachfrage ändert sich schnell. Ein Auftraggeber startet eine Aktion, ein anderer hat im Weihnachtsgeschäft ein Vielfaches zu tun. Der Betrieb muss hoch- und wieder herunterfahren können, ohne an Effizienz zu verlieren.
  • Viele Auftraggeber, viele Regeln. Jeder Kunde hat eigene Anforderungen: eigene Verpackung, eigene Versanddienstleister, eigene Fristen. Das macht jeden zusätzlichen Auftraggeber komplizierter als den vorherigen.
  • Höhere Erwartungen. Der Wettbewerb ist hart. Kunden erwarten schnellere Lieferung und weniger Fehler. Aufträge müssen also schnell und richtig durchs Lager.
  • Kosten im Griff. Ein hohes Serviceniveau ist nur etwas wert, wenn die Kosten dabei nicht davonlaufen.

Mit Excel-Listen und Insellösungen lässt sich das kaum noch steuern. Es braucht Systeme, die mitwachsen.

Wie Lagerverwaltungssystem und Auftragsmanagement zusammenarbeiten

Ein Lagerverwaltungssystem nimmt dem Lager die Routine ab. Es führt den Bestand, weist Lagerplätze zu und leitet die Mitarbeiter beim Kommissionieren und beim Versand. Wer mit dem MDE-Gerät scannt statt auf Papier abzuhaken, macht weniger Fehler und schafft mehr Aufträge in derselben Zeit.

Das Auftragsmanagement ergänzt das. Es begleitet jeden Auftrag durch seinen ganzen Lebenslauf: von der Bestellung beim Auftraggeber über die Freigabe ans Lager bis zur Zustellung. Bei BizBloqs übernimmt das die Auftragsabwicklung Software; was ein Order Management System grundsätzlich ist, erklären wir in einem eigenen Beitrag.

Ein Lager, mehrere Auftraggeber, ein Ablauf3PL im Lager: Logistikdienstleister steuert Aufträge mehrerer Auftraggeber über Auftragsmanagement und Lagerverwaltungssystem bis zum VersandAuftraggeber A(Onlineshop)Auftraggeber B(Großhandel)Auftraggeber C(Marke auf Ottound Kaufland)AuftragsmanagementAuftrag vonBestellung bisZustellungLagerverwaltungssystemBestand je Auftraggebergetrennt,KommissionierungVersand(DHL, DPD)Kosten pro Auftragszeileje AuftraggeberAuftragsmengeruhige WocheWeihnachtsgeschäft

Seitlich wischen, um die ganze Abbildung zu sehen.

Abbildung 1 — Ein Lager, mehrere Auftraggeber, ein Ablauf

Erst zusammen entsteht das, was ein Logistikdienstleister braucht: ein Bild in Echtzeit, was im Lager liegt und wie weit jeder Auftrag ist. Aufträge gehen pünktlich und richtig raus, und wenn ein Auftraggeber anruft, hat das Team die Antwort sofort auf dem Bildschirm.

Was skalierbare Systeme einem 3PL bringen

Mit der Nachfrage atmen

Die Auftragsmengen schwanken mit der Saison, mit Markttrends und mit den Aktionen Ihrer Auftraggeber. Ein skalierbares System lässt Sie die Kapazität erhöhen oder senken, ohne dass die Abläufe darunter leiden. Im Weihnachtsgeschäft laufen mehr Aufträge über dieselben Prozesse wie im Februar. Neue Mitarbeiter folgen den Anweisungen auf dem Scanner und sind schnell produktiv.

Besserer Service für jeden Auftraggeber

Lagerverwaltung und Auftragsmanagement automatisieren viele Handgriffe, bei denen sonst Fehler entstehen: Abtippen, Zettel, Nachfragen. Mit Daten in Echtzeit sehen Sie Bestände, verfolgen Sendungen und reagieren sofort, wenn sich bei einem Kunden etwas ändert. Diese Transparenz ist die Grundlage für guten Service. Wer mehrere Auftraggeber in einem System sauber trennen will, braucht Mandantenfähigkeit. Dafür gibt es das 3PL-Modul von BizBloqs: Es ist mandantenfähig und trennt mehrere Auftraggeber in einem Lager sauber voneinander, unabhängig davon, welche Paketstufe Sie nutzen.

Kosten senken, ohne vorab groß zu investieren

Gut genutzter Lagerplatz, schnellere Auftragsbearbeitung und weniger Handarbeit drücken die Betriebskosten. Und weil das System mitwächst, können Sie neue Auftraggeber aufnehmen oder Leistungen erweitern, ohne vorher viel Geld in Infrastruktur zu stecken. Was eine Lösung speziell für Dienstleister bietet, zeigt unsere Seite zur 3PL-Software.

Warum 3PL-Wachstum an den Systemen hängt

Mehr Flexibilität, mehr Effizienz, niedrigere Kosten: Das sind die drei Gründe, warum Logistikdienstleister Lagerverwaltung und Auftragsmanagement zusammenführen. Wenn Bestandsführung und Auftragsabwicklung automatisch laufen, verkraften Sie mehr Menge und mehr Komplexität. Und die Daten aus beiden Systemen helfen Ihnen, Entscheidungen auf Fakten zu stützen: welcher Auftraggeber sich rechnet, wo Zeit verloren geht, wann zusätzliche Mitarbeiter nötig sind.

Zwei Fragen zu Ihrem eigenen 3PL-Betrieb

  • Wie lange dauert es heute, einen neuen Auftraggeber mit eigenen Regeln für Verpackung und Versand startklar zu machen?
  • Kennen Sie Ihre Kosten pro Auftragszeile, getrennt nach Auftraggeber?

Dienstleister leben von den Kosten pro Auftragszeile. Was ein System kostet, steht auf der Seite Lagerverwaltungssystem Kosten; Ihre eigenen Kosten je Zeile rechnen Sie mit dem ROI-Rechner aus.

Sie möchten sehen, wie Ihre Auftraggeber, Ihr Lager und Ihr Versand in einem System zusammenlaufen? Demo buchen

Häufig gestellte Fragen

Was ist 3PL?

3PL steht für Third Party Logistics: Ein Logistikdienstleister übernimmt für andere Unternehmen Lagerung, Kommissionierung und Versand. Der Auftraggeber verkauft, der 3PL Dienstleister sorgt dafür, dass die Ware richtig und pünktlich beim Kunden ankommt.

Warum brauchen 3PL Dienstleister Lagerverwaltung und Auftragsmanagement zusammen?

Das Lagerverwaltungssystem weiß, wo welche Ware liegt, und führt die Mitarbeiter beim Kommissionieren. Das Auftragsmanagement verfolgt jeden Auftrag von der Bestellung bis zur Zustellung. Erst zusammen zeigen sie in Echtzeit, was im Lager liegt und wie weit jeder Auftrag ist.

Wie gehen Logistikdienstleister mit schwankenden Mengen um?

Mit einem System, das mitwächst: Mehr Aufträge im Weihnachtsgeschäft laufen über dieselben Abläufe wie in ruhigen Wochen, nur mit mehr Mitarbeitern oder längeren Schichten. Es braucht keinen Umbau der Software, wenn die Menge steigt oder sinkt.

Lohnt sich Lager Outsourcing an einen 3PL für Händler?

Wenn die eigenen Mengen stark schwanken oder das eigene Lager zu klein wird, oft ja. Entscheidend ist, dass der Dienstleister Bestand und Auftragsstatus in Echtzeit zeigen kann, damit Sie als Auftraggeber den Überblick behalten.

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