Häufige Fragen

Allgemein

Was ist BizBloqs? BizBloqs stellt Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung und Schnittstellen als Dienst bereit, für kleine und mittelständische Unternehmen. Man spricht auch von Business Process as a Service (BPaaS): Sie bekommen nicht nur Software, sondern einen eingerichteten Ablauf. BizBloqs wurde 2015 in den Niederlanden gegründet und arbeitet heute für über 200 Kunden in 15 Sektoren.

Ist BizBloqs ein WMS? Im deutschen Sprachgebrauch meint WMS meist die Steuerung vollautomatischer Lager mit Fördertechnik und Regalbediengeräten. BizBloqs ist ein Lagerverwaltungssystem für Lager, in denen Menschen mit Scannern arbeiten: Es führt Ihre Mitarbeiter durch die Arbeit und bucht jede Bewegung sofort. Mehr dazu unter WMS System und Lagersoftware.

Was kostet BizBloqs? Das hängt von Standorten, Nutzern, Schnittstellen und Modulen ab. Deshalb gibt es keine Preisliste, sondern ein Angebot, nachdem wir Ihre Abläufe kennen. Die Stufe KMU ist ein festes Abonnement für einen Standort; ab KMU+ kommen Module hinzu. Mehr unter Lagerverwaltung Mittelstand.

Mit welchen Systemen ist BizBloqs verbunden? Mit ERP-Systemen wie Business Central, Dynamics 365 Finance & Operations, SAP Business One, Exact, Odoo, Sage und Xero, mit Onlineshops wie Shopify, Shopware, Magento, WooCommerce und PrestaShop und mit Marktplätzen über ChannelEngine und Channable. Dazu EDI und offene APIs. Mehr unter ERP Anbindung.

Wie lange dauert die Einführung? Bei einem Standort und Standardabläufen in der Regel einige Wochen, bei mehreren Lagern und Kanälen einige Wochen bis wenige Monate. Größere Projekte werden Standort für Standort eingeführt. Mehr unter Einführung.

Eignet sich BizBloqs für Logistikdienstleister mit mehreren Auftraggebern? Ja. Bestände mehrerer Auftraggeber werden getrennt geführt und Leistungen je Auftraggeber abgerechnet. Mehr unter 3PL-Software.

Für welche Branchen ist BizBloqs gedacht? Für Handel, Großhandel, Produktion und Logistikdienstleister, in Sektoren von Lebensmitteln über Kosmetik und Elektronik bis zu Chemie und Medizintechnik. Siehe Branchensoftware nach Betriebsmodell und, für regulierte Sektoren, Rückverfolgbarkeit.

Wo sitzt BizBloqs? In 's-Hertogenbosch in den Niederlanden. Support-Teams arbeiten in den Niederlanden und auf den Philippinen. Mehr unter Über uns.

Wie unterscheidet sich BizBloqs von großen Komplettsuiten? Große Suiten sind funktional sehr umfassend, aber teuer und langsam in der Einführung; sie passen zu Konzernen mit eigener IT-Abteilung. BizBloqs ist für mittelständische Lager gebaut und wird eingestellt statt programmiert. Wie Sie Anbieter sinnvoll vergleichen: Lagerverwaltungssoftware Anbieter vergleichen.

Gibt es eine Demo? Ja. In einer Demo zeigen wir BizBloqs mit Abläufen, die Ihren ähneln. Demo buchen.

Probleme im Lager

Warum steht im System 12, aber im Regal liegen 9? Bestandsdifferenzen entstehen, wenn Bewegungen nachträglich erfasst werden statt in dem Moment, in dem sie passieren: auf Papier, in einer Tabelle oder aus dem Gedächtnis. Wird jede Bewegung am Regal gescannt, bleiben System und Regal gleich.

Wie verhindern wir, dass wir Ware verkaufen, die nicht da ist? Mit einem Bestand für alle Kanäle, der Reservierungen sofort weitergibt, und einem Puffer: online etwas weniger anbieten, als im Regal liegt. Warum das klug ist: Verkaufen Sie weniger, als Sie haben.

Wir kommissionieren noch mit Papier. Was ändert sich mit Scannern? Der Mitarbeiter sieht auf dem Scanner, welcher Platz, welcher Artikel, welche Menge. Jeder Griff wird bestätigt, Fehler fallen am Regal auf, und der Bestand ist danach sofort aktuell. Niemand tippt mehr Zettel ab.

Warum bricht unser Ablauf in jeder Hochsaison zusammen? Weil er auf Wissen in Köpfen beruht. Wenn Aushilfen dazukommen, müssen die Erfahrenen erklären statt arbeiten. Mit geführten Abläufen auf dem Scanner arbeiten auch neue Kräfte richtig, und viele kleine Aufträge lassen sich gebündelt kommissionieren.

Wie werden Retouren schnell wieder verkaufbar? Mit einem festen Ablauf: scannen, Grund erfassen, prüfen, einstufen, einlagern. Einwandfreie Ware ist danach sofort wieder verfügbar. Mehr unter Retourenmanagement im Onlineshop.

Können wir eine bestimmte Charge, Seriennummer oder ein MHD verfolgen? Ja. Charge, Seriennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum werden beim Wareneingang erfasst und beim Versand wieder gescannt. Mehr dazu: Chargennummer und MHD.

Wo gehen die Stunden eines Arbeitstags eigentlich hin? Meist in Suchen, Laufen, Nachfragen und Abtippen. Sobald jede Tätigkeit gescannt wird, sehen Sie es in Zahlen statt im Bauchgefühl.

Der Kundenservice weiß nicht, wo ein Auftrag steht. Wie ändert sich das? Jeder Auftrag hat einen Status, der sich mit jedem Scan aktualisiert, von der Freigabe bis zur Sendungsnummer. Der Kundenservice sieht ihn, ohne im Lager anzurufen.

Systeme und Schnittstellen

Können wir das Lager nicht einfach im ERP führen? Ein ERP hält fest, was Sie besitzen und was es wert ist. Ein Lagerverwaltungssystem führt die Arbeit im Lager aus: Lagerplätze, Nachschub, Scanbestätigung, Durchsatz. ERP-Lagermodule sind dafür meist nicht gebaut. Mehr unter BizBloqs im Vergleich zum ERP-Lagermodul.

Was bedeutet Best of Breed in der Logistik? Für jede Aufgabe das beste spezialisierte System zu nutzen, statt alles in einem Paket: ein ERP für die Buchhaltung, ein Lagerverwaltungssystem für das Lager, Shop und Marktplätze für den Verkauf. Verbunden über Schnittstellen.

Müssen wir unser ERP ersetzen? Nein. BizBloqs arbeitet neben Ihrem ERP und tauscht über Schnittstellen aus, was beide wissen müssen.

Jede Schnittstelle bricht, wenn ein Anbieter seine API ändert. Wie geht ihr damit um? Die fertigen Schnittstellen werden von BizBloqs gepflegt. Für eigene Anbindungen gibt es dokumentierte, offene APIs.

Welches System sollte welche Daten führen? Das ERP führt Artikelstamm, Preise, Einkauf, Verkauf und Buchhaltung. Das Lagerverwaltungssystem führt Lagerplätze, Bewegungen und den Bestand je Platz. Wer wofür führend ist, legen wir bei der Einführung fest.

Was bedeutet Vendor Lock-in? Die Abhängigkeit von einem Anbieter, weil Daten, Anpassungen oder Schnittstellen sich nur mit hohem Aufwand mitnehmen lassen.

Wie vermeiden wir einen Vendor Lock-in? Fragen Sie jeden Anbieter, wie Sie an Ihre eigenen Daten kommen, in welchem Format und zu welchen Kosten, und wie Änderungen gemacht werden. Je mehr über Einstellungen statt über Programmierung läuft und je offener die Schnittstellen sind, desto geringer die Abhängigkeit.

Kann BizBloqs mehrere Lager oder mehrere Auftraggeber verwalten? Ja. Mehrere Lager und Standorte, auch für mehrere Gesellschaften, und getrennte Bestände für mehrere Auftraggeber.

Was muss unsere IT bei der Einführung liefern? Vor allem Zugang zu den Systemen, die angebunden werden, und eine Ansprechperson, die über Stammdaten und Berechtigungen entscheiden kann. Bei fertigen Schnittstellen ist der Aufwand überschaubar.

Kaufmännisches und Organisation

Wie bauen wir einen Business Case, den die Geschäftsführung akzeptiert? Aus Ihren eigenen Zahlen, nicht aus Durchschnittswerten eines Anbieters: Arbeitszeit je Auftrag, Kosten von Kommissionierfehlern und Retouren, Kapital im Sicherheitsbestand, Abschreibungen wegen Verfall oder Veralterung, Vertragsstrafen. Dafür gibt es den ROI-Rechner und das Business-Case-Deck.

Lohnt sich ein Lagerverwaltungssystem erst ab einer bestimmten Auftragsmenge? Es gibt keine feste Grenze. Entscheidend ist, was Fehler, Suchzeiten und Abtippen Sie heute kosten. Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen durch.

Heißt das, wir brauchen weniger Leute? Meist heißt es, dass dasselbe Team mehr schafft und Wachstum nicht automatisch mehr Personal bedeutet. Suchen, Nachfragen und Abtippen fallen weg; die Arbeit, die bleibt, ist die eigentliche Lagerarbeit.

Wie skaliert der Preis? Mit Standorten, Nutzern, Schnittstellen und Modulen, nicht je Auftrag. Mehr Aufträge in der Hochsaison machen das System also nicht teurer.

Wann sehen wir eine Rendite? Das hängt von Ihrem Ausgangspunkt ab. Rechnen Sie es mit dem ROI-Rechner mit Ihren eigenen Zahlen.

Was passiert, wenn die eine Person geht, die alles weiß? Mit einem Lagerverwaltungssystem steht das Wissen im System: wo die Ware liegt, wie ein Kunde beliefert werden will, welche Regeln gelten. Neue Mitarbeiter werden geführt.

Marktplätze und Paketdienste verschärfen ständig ihre Anforderungen. Spielt das kaufmännisch eine Rolle? Ja. Stornierungen kosten auf Marktplätzen Sichtbarkeit, verspätete Sendungen kosten Bewertungen. Ein verlässlicher Bestand und ein Versand nach festen Regeln schützen Umsatz, nicht nur Abläufe.

Wie steht BizBloqs kaufmännisch im Vergleich zu großen Komplettsuiten? Große Suiten rechnen meist mit mehrjährigen Projekten und Konzernpreisen. BizBloqs ist für mittelständische Lager gebaut, mit Einführungen in Wochen statt Jahren und einem Preis, der nach Umfang statt nach Transaktionen berechnet wird.

Was ist BizBloqs?
Eine Plattform, die Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung und Schnittstellen als Dienst bereitstellt (Business Process as a Service, kurz BPaaS), für kleine und mittelständische Unternehmen. Gegründet 2015 in den Niederlanden.
Was kostet BizBloqs?
Das hängt von Standorten, Nutzern, Schnittstellen und Modulen ab. Es gibt keine Preisliste, sondern ein Angebot nach einem Gespräch über Ihre Abläufe.
Wie lange dauert die Einführung?
Bei einem Standort und Standardabläufen in der Regel einige Wochen, bei mehreren Lagern und Kanälen einige Wochen bis wenige Monate.
Was bedeutet Vendor Lock-in?
Die Abhängigkeit von einem Anbieter, weil Daten, Anpassungen oder Schnittstellen sich nur mit hohem Aufwand mitnehmen lassen.

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