Willem ten Asbroek, CEO von BizBloqs · 30. April 2025
Mehr Kunden, mehr Aufträge, mehr Möglichkeiten: Am Anfang fühlt sich Unternehmenswachstum gut an. Dann kommen Fehlbestände, Kommissionierfehler und ein Team, das nur noch hinterherläuft. Dieser Beitrag zeigt, wann die Excel-Liste an ihre Grenze kommt und wie Sie Ihr Unternehmen skalieren, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Was Wachstum im Lager wirklich kostet
Mit 100 Aufträgen im Monat kommen Sie mit einer Tabelle gut zurecht. Sie kennen Ihre Artikel, Sie wissen ungefähr, wo was liegt, und wenn etwas fehlt, fällt es schnell auf. Bei 2.000 Aufträgen und mehr sieht das anders aus:
- Artikel sind im Lager nicht mehr auffindbar
- Aufträge werden falsch gepickt oder falsch gepackt
- Retouren nehmen zu, weil beim Kunden das Falsche ankommt
- Niemand weiß mehr genau, was auf Lager ist und welcher Auftrag wo steht
Ohne ein System, das mitwächst, werden aus kleinen Fehlern schnell große Probleme: verärgerte Kunden, verpasste Liefertermine und Umsatz, der verloren geht. Statt Abläufe zu verbessern, ist das Team damit beschäftigt, Brände zu löschen.
Lagerverwaltung: Excel reicht, bis es nicht mehr reicht
Eine Lagerverwaltung mit Excel hat einen großen Vorteil: Sie ist sofort da und kostet nichts. Ihr Nachteil zeigt sich erst beim Wachstum. Eine Tabelle weiß nicht, dass gerade ein Artikel im Onlineshop verkauft wurde. Sie merkt nicht, dass ein Mitarbeiter eine Zeile überschrieben hat. Und sie kann nicht prüfen, ob der Artikel im Karton der richtige ist. Jeder Abgleich passiert von Hand, und jeder Abgleich von Hand ist eine Fehlerquelle.
Dazu kommt: Die Liste ist nie ganz aktuell. Zwischen Verkauf und Eintrag vergehen Stunden, manchmal Tage. In dieser Zeit verkaufen Sie Ware, die nicht mehr da ist, und es entsteht ein Fehlbestand, den erst der Kunde bemerkt.
Sechs Zeichen, dass Sie umsteigen sollten
- Ihr Bestand steht noch in Excel. Mehrere Mitarbeiter pflegen dieselbe Liste, und keiner ist sicher, welche Version stimmt.
- Es wird falsch kommissioniert oder verschickt. Kommissionierfehler häufen sich, und der Kundenservice verbringt seine Zeit mit Entschuldigungen.
- Sie kennen Ihren Bestand nicht in Echtzeit. Der Shop zeigt Ware als verfügbar, die im Regal fehlt.
- In Spitzenzeiten steht das Team unter Druck. Vor Weihnachten oder bei Aktionen wird es hektisch, Überstunden sind die Regel.
- Retouren laufen jedes Mal anders. Ob ein zurückgesandter Artikel wieder in den Verkauf geht, hängt davon ab, wer gerade da ist.
- Das Wachstum überholt Ihre Systeme. Neue Kanäle oder ein zweites Lager lassen sich mit den bisherigen Werkzeugen nicht mehr abbilden.
Treffen zwei oder drei dieser Punkte zu, ist eine solide Grundlage keine Kür mehr, sondern die Voraussetzung dafür, dass Ihr Unternehmenswachstum nicht auf Kosten der Qualität geht.
Seitlich wischen, um die ganze Abbildung zu sehen.
Was ein Lagerverwaltungssystem anders macht
Ein Lagerverwaltungssystem wie BizBloqs ersetzt die Liste durch einen Ablauf, der bei jedem Schritt geprüft wird:
- Bestand in Echtzeit. Jeder Scan im Wareneingang, beim Umlagern und beim Kommissionieren ändert den Bestand sofort.
- Geführtes Kommissionieren und Verpacken. Das System sagt dem Mitarbeiter, was er wo holen soll, und der Scan bestätigt, dass es der richtige Artikel ist. So fallen Kommissionierfehler am Regal auf, nicht beim Kunden.
- Anbindung an Shop, ERP und Versand. Aufträge kommen automatisch herein, Sendungsdaten gehen automatisch hinaus.
- Überblick über mehrere Lager. Auch ein zweiter oder dritter Standort erscheint im selben System.
- Abläufe, die Zeit und Kosten sparen. Laufwege, Arbeitsschritte und Prioritäten werden so geregelt, dass das Team mehr Aufträge schafft.
Das System passt sich der Größe Ihres Unternehmens an und bleibt auch bei viel mehr Aufträgen schnell. Für kleinere Unternehmen, die gerade aus Excel herauswachsen, ist die Stufe KMU gedacht.
Kommissionierfehler und Fehlbestände in der Webshop Logistik
Besonders deutlich wird der Unterschied im Onlinehandel. In der Webshop Logistik verkaufen Sie oft denselben Bestand im eigenen Shop, auf Amazon.de und bei Otto. Stimmt der Bestand an einer Stelle nicht, haben Sie gleich in mehreren Kanälen einen Fehlbestand. Und jeder falsch gepackte Artikel kommt als Retoure zurück, dank Widerrufsrecht oft ohne weitere Fragen. Wer hier skalieren will, braucht einen Bestand, der überall gleichzeitig stimmt.
Mitwachsen mit den Systemen, die Sie schon haben
BizBloqs arbeitet mit den Werkzeugen, die Sie bereits nutzen. Die Anbindung an Ihr ERP gibt es unter anderem für Exact Online, Microsoft Dynamics 365 Business Central und AFAS. Auf der Shopseite sind Shopify, WooCommerce und Magento 2 angebunden. Versanddienstleister wie DHL und DPD erhalten die Sendungsdaten, und im Lager arbeiten Ihre Mitarbeiter mit Barcodescannern, Etikettendruckern und Tablets.
Was Sie davon haben
- Aufträge gehen schneller durch, weil niemand mehr abtippt
- Deutlich weniger Kommissionierfehler, weil jeder Pick gescannt wird
- Bestand in Echtzeit über alle Kanäle und Lager
- Spitzenzeiten ohne Ausnahmezustand
- Mehr Aufträge mit demselben Team, weil Routinearbeit wegfällt
Wie sich das in Ihrem Lager rechnet, schätzen Sie mit dem ROI-Rechner ab: Er zeigt, ab welchem Auftragsvolumen Ihre heutigen Abläufe an die Grenze kommen und was das kostet.
Schnell live, ohne alles umzuwerfen
Die Einführung ist so aufgebaut, dass der Betrieb weiterläuft. Sie dauert in der Regel einige Wochen. Bei Einrichtung, Schulung und Feinabstimmung begleiten Sie Fachleute von BizBloqs. Wie andere Unternehmen den Schritt gemacht haben, lesen Sie in unseren Fallstudien; mehr zur Lagerverwaltung im Mittelstand finden Sie auf unserer Übersichtsseite.
Wachstum und Kontrolle schließen sich nicht aus
Sie müssen sich nicht zwischen Wachstum und Kontrolle entscheiden. Mit der richtigen Grundlage können Sie Ihr Unternehmen skalieren und wissen trotzdem jederzeit, was im Lager, bei den Aufträgen und im Versand passiert.
Zwei Fragen zu Ihrem eigenen Lager
- Wie viele Mitarbeiter arbeiten heute in derselben Excel-Liste, und wann hat zuletzt jemand eine Zeile überschrieben?
- Wie viele Aufträge pro Monat schafft Ihr Lager mit den heutigen Abläufen, bevor es in Spitzenzeiten kippt?
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